Di 19.06.2018

Besuch beim Bundespräsidenten


Bundespräsident Alexander Van der Bellen lud heute eine Delegation der UCI Straßenrad WM Innsbruck-Tirol in die Hofburg. Neben ÖRV-Präsident Otto Flum und Mag. Georg Spazier, CEO der Innsbruck-Tirol Rad WM 2018 GmbH, waren der Giro-Siebente Patrick Konrad (Bora-hansgrohe) und Österreich Rundfahrtssieger Stefan Denifl (Aqua Blue) die sportlichen Stargäste.

Bundespräsident Alexander Van der Bellen begrüßte heute die Radprofis Patrick Konrad und Stefan Denifl in der Hofburg. „Ich werde unseren beiden Aushängeschildern natürlich bei der Rad-WM im September die Daumen drücken. Es freut mich als Tiroler sehr, dass in meinem Heimatland im Herzen der Alpen so eine bedeutende Sportveranstaltung stattfindet“, sagte Bundespräsident Van der Bellen, dem vom CEO der Innsbruck-Tirol Rad WM 2018 GmbH Georg Spazier  und ÖRV-Präsident Otto Flum auch das erste VIP-Ticket übergeben worden war. „Wenn es mein Zeitplan erlaubt, werde ich natürlich die Titelkämpfe mitverfolgen“, so Van der Bellen. „Unser VIP-Bereich in der Dogana im Congress Innsbruck hat eine Kapazität von 1.200 Karten. An normalen Eintrittskarten werden täglich rund 10.000 Stück ausgegeben. Mit diesem Eintrittsticket können die Radsportfans alle Zieleinläufe vor der Hofburg in Innsbruck, alle Präsentationen und Siegerehrungen sowie die musikalischen Acts des Rahmenprogramms miterleben. Das Ticket gilt außerdem am Gültigkeitstag als Fahrkarte für die öffentlichten Verkehrsmittel in ganz Tirol“, beschreibt Spazier. ÖRV-Präsident Otto Flum bedankte sich bei Alexander Van der Bellen für die Möglichkeit, den Radsport in der Hofburg präsentieren zu können: „Unsere Radprofis glänzen heuer bei den größten Radrennen der Welt mit großartigen Leistungen. Viele heimische Fans werden Patrick Konrad & Co in Innsbruck anfeuern. Österreich rückt von 22. bis 30. September ins Zentrum des internationalen Rennradsports!“

Konrad: „Heim-WM soll der nächste Coup werden!“

Ende April diesen Jahres absolvierten einige der insgesamt 13 österreichischen Radprofis im WM-Kader das erste Trainingscamp in Tirol. Mit dabei war auch Bora-hansgrohe-Profi Patrick Konrad. Der Niederösterreicher schaffte im Mai beim Giro d’Italia Historisches: Seit Georg Totschnigs siebentem Gesamtplatz bei der Tour de France 2004 war es die erst zweite Top-Ten-Platzierung eines Österreichers bei einer der Grand-Tours (Giro d’Italia, Tour de France, Vuelta España). Patrick Konrad hat den Sprung in die Weltspitze geschafft: „Ich denke, ich habe beim Giro bewiesen, dass ich nun bei den allerbesten Rundfahrern der Welt angekommen bin. Aber ich war in diesem Jahr auch schon Zehntplatzierter des Fleche Wallonne, mir liegen also auch schwere Eintagesrennen. Der WM-Kurs am 30. September 2018 mit 258,5 Kilometern und 4.670 Höhenmetern ist sicher einer der schwersten der WM-Geschichte und sollte mir als Kletterer entgegenkommen. Meine ganze Vorbereitung der zweiten Saisonhälfte zielt auf dieses Rennen ab. Wenn an diesem Tag alles stimmt - die Form, Gesundheit und das nötige Glück - dann ist sicherlich einiges möglich. Alle Österreicher sind top-motiviert und wir haben hervorragende Bergfahrer in unseren Reihen. Wir haben sicher eine gute Mannschaft in Innsbruck am Start und können für eine Überraschung sorgen. Mit den heimischen Fans im Rücken werden wir uns auch nicht verstecken. Wir werden versuchen, unser Heimatland aktiv und ambitioniert zu vertreten.“ 

Denifl: „Rad-WM ist unglaubliche Chance“

Der Tiroler Stefan Denifl hat im Vorjahr die Österreich Rundfahrt gewonnen und bei der Vuelta für den ersten rot-weiß-roten Sieg auf einer Königsetappe bei einer Grand Tour gesorgt. Für ihn ist die Rad-WM eine unglaubliche Chance: „Der Radsport in Österreich boomt und wir heimischen Profis präsentieren uns gerade international so gut wie noch nie. Einen passenderen Zeitpunkt für eine Heim-WM gibt es wohl nicht. Für mich als Tiroler ist es natürlich besonders schön, auf meinen Trainingsstrecken eine Weltmeisterschaft fahren zu können. Es werden spektakuläre Bewerbe mit einem enormen Werbewert für den österreichischen Radsport und noch mehr für Tirol als aufstrebende Raddestination.“

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