Mo 14.05.2018

Italienische Damen Rad-Elite zu Besuch


Glück mit dem Wetter hatte die italienische Rad-Nationalmannschaft der Damen im Straßenrennen, als sie vergangenen Donnerstag in Bad Häring bei strahlendem Sonnenschein zum Training aufbrach. Das fünfköpfige Team startete von seiner Unterkunft im Hotel Panorama Royal. Begleitet wurden die Damen dabei von Tirol Werbung Geschäftsführer Josef Margreiter und WM-Botschafter Thomas Rohregger. Erkundet wurde die Streckenführung des Straßenrennens der Damen Elite der UCI Straßenrad WM 2018.

 „Ich habe zwar eine schöne Umgebung erwartet, aber diese Kulisse übertrifft alle meine Erwartungen. Ich liebe diese Landschaft mit den Bergen und dem breiten Tal“, so Italiens amtierende Meisterin im Straßenrennen und im Einzelfahren Elisa Longo Borghini, die zum ersten Mal in Tirol ist. Beim Straßenrennen der Damen Elite müssen über 2.400 Höhenmeter zurückgelegt werden. „Die Strecke ist sehr hart und selektiv. Eine kleine Überraschung war der drei Kilometer lange Anstieg (Anm.: Auffahrt von Vomperbach nach Gnadenwald), der uns noch vor dem Olympia-Anstieg erwartet. Ich hoffe, dass ich in Topform sein werde, um bei den Medaillenentscheidungen mitmischen zu können“, so die 26-jährige Bronzemedaillengewinnerin bei der WM in Vaalkenburg 2012 und Fahrerin des britischen Teams „Wiggle High5“. 

„Keine Überraschungssieger“ beim Straßenrennen
Beim Training mit am Start waren auch die dreimalige italienische Meisterin im Straßenrennen und Junioren-Europameisterin 2009 Elena Cecchini sowie Soraya Paladin und die Nachwuchstalente Sofia Bertizzolo und Vittoria Guazzini. „Der Kurs ist sehr schwer und ich denke nicht, dass es Überraschungssieger geben wird. Es wird sicher eine Dame gewinnen, die gut im Bergfahren ist. Es ist also gut, den Kurs jetzt schon kennen zu lernen, weil er extrem viel Vorbereitungszeit braucht“, so Cecchini.
Edoardo Salvoldi, technischer Trainer des Damen-Nationalteams im Straßenrennen, zieht sein Fazit über die Streckenführung der Rennen der Damen und der Juniorinnen: „Die Strecke des Straßenrennens der Damen Elite ist für Kletterinnen gemacht, die harte Gänge bei den Anstiegen fahren können. Auch der Kurs für das Straßenrennen der Juniorinnen ist sehr hart und wird nur wenigen Fahrerinnen entgegenkommen. Die Zeitfahrkurse sind dafür technisch nicht so anspruchsvoll, da sie meist gerade verlaufen.“

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