Fr 03.08.2018

Virtueller Olympia Rundkurs veröffentlicht


© Zwift

Was wie Computerspieloptik à la Sims anmutet ist, tatsächlich die innovativste Art zu trainieren und eine Strecke zu erkunden. Festgestellt hat dies auch schon Bradley McGee, technischer Leiter des australischen nationalen Radsportverbandes: „Wir waren sehr gespannt auf die neue Strecke von Zwift. Normalerweise können unsere Athleten die Strecke erst sehen, wenn sie zur WM anreisen. Deswegen ist es ein großer Vorteil, schon zuvor auf dem Kurs zu trainieren. So können sich die Rennradfahrer mit der Strecke vertraut machen – das stärkt auch das Selbstvertrauen.“


Der 24km lange Zwift-Kurs beruht auf dem Olympia Rundkurs in Innsbruck, der bei den Straßenrennen je nach Kategorie unterschiedlich oft befahren wird. Die Athleten sind sowohl live, als auch virtuell während der Fahrt von einer atemberaubenden Landschaft umgeben. Besondere Highlights der Region wurden dabei in der Zwift-Landschaft noch ergänzt. So sind sowohl die Festung Kufstein, die Area 47 im Ötztal, die Rattenberger Altstadt, der Riese der Swarovski Kristallwelten als auch Schloss Ambras und die Bergisel Sprungschanze im Rundkurs integriert


„Zwift bietet eine großartige Möglichkeit, die Region Innsbruck-Tirol weltweit zu präsentieren. Die Rad WM wird so auch noch weit nach September fortbestehen“, so Esther Wilhelm, Kommunikationsleiterin des Organisationsteams der Rad WM. „Die Kooperation mit Zwift ermöglicht es, dass Menschen weltweit Tirol als virtuelles Radland kennen lernen, das sie dann vielleicht auch real erkunden wollen. Besonders im nordamerikanischen Raum, wo Zwift global gesehen am stärksten vertreten ist, eröffnen sich so neue Kanäle.“


Mit der frühen Veröffentlichung, fast genau 50 Tage vor der WM, bietet Zwift den Athleten die einzigartige Gelegenheit, sich optimal und unter nahezu realen Bedingungen auf die Rennen vorzubereiten. „Es war sehr wichtig, den Kurs schon im Vorhinein bekanntzugeben“, so Eric Min, Geschäftsführer und Mitgründer von Zwift. „Auf Zwift trainieren über 200 Radsportprofis, welche immer wieder neue Wege suchen, um erfolgreich zu sein. Egal, ob durch verschieden Trainingsmethoden, bessere Ausrüstung oder tatsächlich durch die perfekte Erkundung der Strecken.“

© Zwift

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